Hitzeschutzfolien: Wie effektiv sind sie wirklich?

Große Glasflächen sorgen für eine hochwertige Optik Ihrer Immobilie und bescheren Ihnen einen uneingeschränkten Blick ins Freie. Doch gerade während der Sommermonate können Fensterflächen zu einer übermäßigen Erwärmung des Innenraums und einem unangenehmen Raumklima beitragen. Doch anstatt mit Rollläden und Vorhängen den Innenraum abzudunkeln, können Sie auch auf Hitzeschutzfolien zurückgreifen. Wir von der A-Z Glaserei & Folientechnik GmbH zeigen Ihnen, wie wir unsere Folientechnik in Berlin-Tempelhof zum Einsatz bringen und ob Hitzeschutzfolien wirklich zu einer Abkühlung des Innenraums beitragen.

So werden Hitzeschutzfolien verwendet

Hitzeschutzfolien sind spezielle Kunststofffolien, die auf die Verglasung aufgebracht werden. Sie bieten einen Blend- und Hitzeschutz und tragen so während der Sommermonate zu einer wirksamen Abkühlung bei. Je nach Ausführung ist die Wirkung so effektiv, als hätten Sie eine Klimaanlage installiert. Bis zu 80 Prozent wird die Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung reduziert. Die Folien reflektieren das Sonnenlicht und lassen zusätzlich die UV-Strahlung nicht in den Innenraum dringen.

Wenn Sie über die Installation von Hitzeschutzfolien nachdenken, sollten Sie diese vor allem an den großen Glasflächen in Südrichtung anbringen. Denn durch den direkten Sonneneinfall während der Mittagszeit tragen diese Flächen besonders stark zur Erwärmung bei.

Hitzeschutzfolien vom Profi aufbringen lassen

Hitzeschutzfolien sollten Sie immer von einem Fachbetrieb aufbringen lassen. Nur dann können Sie sicher sein, dass die Folien absolut blasenfrei montiert werden, viele Jahre lang halten und den bestmöglichen Effekt erzielen. Wir beraten Sie umfassend zu den verschiedenen Varianten und zeigen Ihnen, welche Unterschiede die Produkte aufweisen.

Die Montage führen wir in wenigen Schritten durch:

  • Die Folie wird passgenau zugeschnitten
  • Das Fenster wird gründlich von Fett und Schmutz gereinigt
  • Die Hitzeschutzfolie wird von oben nach unten auf das Fenster aufgelegt
  • Die Schutzfolie wird entfernt
  • Mit einer Rakel werden vorhandene Luftblasen ausgeschoben

Bei der Montage durch einen Fachbetrieb profitieren Sie neben der langen Haltbarkeit auch von der Gewährleistung auf die Arbeiten.

Innen- oder Außenmontage – diese Varianten stehen zur Wahl

Sie können die Hitzeschutzfolie außen oder innen anbringen lassen. Auf der Außenseite ist diese stärker der Witterung ausgesetzt und erreicht so in der Regel eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren. Da die Sonnenstrahlung schon vor der Scheibe reflektiert wird, ist die Hitzeeinbringung sehr gering.

Bei der Innenmontage ist die Folie besser vor Regen, Schnee und Wind geschützt und kann daher problemlos 15 Jahre halten. Allerdings ist die Hitzeschutzwirkung geringer, da die Sonneneinstrahlung durch die Scheibe dringt, bevor sie zurückgeworfen wird.

Nachteile von Hitzeschutzfolien – diese Faktoren müssen Sie bedenken

Hitzeschutzfolien sind eine gute Möglichkeit, um die Erwärmung der Räume durch eine direkte Sonneneinstrahlung im Sommer zu mindern. Doch neben diesem elementaren Vorteil gibt es auch einige Nachteile, die Sie vorab unbedingt berücksichtigen sollten:

  • Hitzeschutzfolien reduzieren den Lichteinfall, was besonders im Winter nachteilig sein kann
  • Die Folie sorgt für einen Spiegeleffekt, der stören kann
  • Im Winter ist der Hitzeschutzeffekt nachteilig und erhöht die Heizkosten
  • Sie haben keinen freien Blick mehr ins Freie durch die Folie

Hitzeschutzfolien – bei Dachfenstern eine gute Wahl

Hitzeschutzfolien sind bei Dachfenstern besonders gut geeignet, da diese sehr stark für das Aufheizen des Innenraums sorgen. Gleichzeitig treten hier die Nachteile der Hitzeschutzfolien nicht so stark in den Vordergrund, da Sie keinen freien Blick ins Freie benötigen und auch der Spiegeleffekt sich nicht so sehr auswirkt.